Mentaltraining  -  was ist das?!?

 

Was wir heute Mentaltraining nennen, ist aus Achtsamkeits- und Meditationstechniken erwachsen. Es ist nichts anderes, als den Geist > das Mentale > das Denken zu schulen und in bewusste Bahnen zu lenken. In welche Bahnen entscheiden wir durch unseren Grad an Bewusstsein. Wir können Mentaltraining für heilsame und durch aus auch für leistungssteigernde Ziele nutzen. Sind wir sehr unachtsam kann Mentaltraining auch zu einer schädlichen „Gehirnwäsche“ ausarten. Wie bei allem im Leben ist es eine Frage der eigenen Wahl.

 

Mentaltraining hat zum Beispiel im Spitzensport schon lange seinen festen Platz.

Dabei bedient man sich innerer Bilder. Denn Bilder sind immer stärker, dringen tiefer und belieben intensiver hängen, als Worte.

Eine der intensivsten Methoden im Mentaltraining ist die Visualisation.

 

Wir wissen heute, das die Materie, wozu auch unser Körper gehört, dem Feinstofflichen, also dem Denken und Fühlen und vor allem den inneren energetischen Abläufen folgen muss.

Ein inneren ‚Energie’, geladen mit Überzeugung und Glaube, ist kraft- und machtvoll. Das kann positiv sein, aber auch unheilvolle Überzeugungen, verbunden mit inneren Bildern haben viel Macht. Hier gilt es bewusst zu werden und mit dem Bewusstsein gegen zu steuern.

 

Einige Forschungsgebiete befassen sich inzwischen damit. Als ein Beispiel möchte ich die Placeboforschung nennen. Dabei ist es der Glaube, diese starke innere Kraft, der hier Ergebnisse bringt. Eine erwiesene Tatsache, die wir lange kaum für möglich hielten. Heilung ohne Medizin. 

 

Das Mentale ist das, was in unserem Kopf vorgeht. Doch auch was in unserem so genannten Bauchgehirn abläuft gehört dazu.

Jeder kennt es, wenn wir ein komisches bis mulmiges Gefühl im ganzen Körper, speziell im Bauch, bekommen. So zum Beispiel wenn Angst uns überfällt. Derartige Emotionen sind ganz klar im ganzen Körper zu spüren. Meist sogar klarer als im Kopf.

Das Gleiche gilt auch für Liebe.

Beides sind so starke Gefühle, dass sie bewusstes Denken sogar vollkommen ausschalten können. Mentaltraining kann hier das Bewusstsein schärfen. Was der Liebe förderlich ist und der Angst entgegen tritt.

 

Es gibt mehrere Ebenen, in denen sich das Feinstoffliche in uns abspielt. Das bereits abgesprochene Denken und Fühlen und die noch feineren davon abhängigen energetischen Abläufe. All das geschieht bislang zum größten Teil (meist über 97%) ohne dass wir uns dessen bewusst sind.

 

Mentaltraining setzt dort an, wo wir normaler Weise diesen inneren Abläufen ausgeliefert sind.

 

Heute heißt es im Spitzensport regelmäßig, dass der Sportler so gut ist wie seine mentale Stärke. Das bedeutet, dass hier bewusst Einfluss auf innere Abläufe genommen wird. Ein mental gut disponierter Sportler erreicht bessere Leistungen. Es gibt kaum noch eine Spitzensportart in der mentale Vorbereitung keine Rolle spielt. Auch Künstler, wie Musiker und Schauspieler bedienen sich immer mehr eines mentalen Trainings um konzentriert gute Leistungen zu bringen. 

 

Das Mentaltraining leider auch negativ eingesetzt werden kann, zeigt sich in der Wirtschaft. Hier wird es eher von ehrgeizigen Menschen zur reinen Egostärkung genutzt. 

 

Einen wirklich großen Vorteil kann uns Mentaltraining im Bereich Gesundheits- Vor- und –Fürsorge verschaffen.

 

Auch hier werden Formen der Visualisation eingesetzt. Wie im Sport wird mit starken inneren Bildern gearbeitet. Außerdem ist es wichtig parallel negative Geisteshaltungen zu erkennen, aufzugeben und mit positiven, bzw. heilenden bewusst zu ersetzen.

Es heißt Mentaltraining, denn auch hier sind eindringliche Wiederholungen ein wichtiger Aspekt.

 

So ist das mentale dem physischen Training ähnlich. 

Zur Erklärung noch ein Beispiel aus dem Sport: Ein Hochspringer geht die, für die angestrebte Leistung nötigen Bewegungsabläufe immer wieder in Gedanken mit inneren Bildern durch. Er stellt sich seinen idealen Sprung immer wieder bildlich und mit allen inneren Abläufen vor. So lange bis sie ihm vollkommen vertraut sind. Dann muss der Körper folgen. Natürlich nur wenn er dazu in der Lage ist, also auch körperlich entsprechend vorbereitet, trainiert wurde. Auch das fällt mit mentalem Aufbau viel leichter.

 

Mentaltraining können wir also für alle Lebensabereiche nutzen. Durchdenkst Du das, so wird Dir sicherlich das Potential schnell klar.

 

Über Karunasom und das tMMt-Institut für therapeutische Meditation und Mentaltraining (tmmtinstitut)  wird mentales Trainings für mehr Lebensqualität (Stärkung der Selbstheilungskräfte und der allgemeinen mentalen Ausgeglichenheit) angeboten. 

 

Um zu verhindern das Mentaltraining, wie schon angesprochen, negativ angewandt wird, ist Achtsamkeitstraining ein wesentlicher Aspekt. Man kann sogar sagen, ein positives, uns nachhaltig nutzendes mentales Training, ist ohne Achtsamkeitsübungen nicht denkbar. Achtsamkeit hält uns davon ab mentale Techniken zum Schaden von uns selbst oder anderen anzuwenden.

 

Und hier schließt sich der Kreis. Achtsamkeit, Mentaltraining, Mediation, bedingt und durchdringt sich gegenseitig. Zusammen können wir sie wunderbar und effektiv für mehr Lebensqualität in jeglicher Form nutzen. Gesundheit, Zufriedenheit, Ausgeglichenheit, Ruhe, Frieden, Glück.

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Anandicitta 

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